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  1. Seid mutig und stark

Seid mutig und stark

Ministrantentag des Dekanat Bogenberg-Pondorf

Jugendstelle Straubing

114 MinistrantInnen des Dekanats Bogenberg-Pondorf kamen zusammen um die Gemeinschaft im Glauben bei Spiel uns Spaß zu feiern.

„Wir sind eine starke Gemeinschaft“. Das zeigte auch das herrliche Bild der 114 Ministrantinnen und Ministranten aus 13 Pfarreien, die sich in rot-weißen Messgewändern auf dem Gelände des ASV Steinach zum Ministrantentag versammelt hatten.

Oft ist es gar nicht einfach, für etwas einzustehen, das nicht dem aktuellen Zeitgeist entspricht, sagte Pater Felix Biebl zu Beginn des Gottesdienstes. Christsein, Ministrantsein. Schon im dritten Jahrhundert ging es, laut der Legende, dem heiligen Tarzisius so. Christen wurden damals verfolgt, da sie nicht wie die Römer den Kaiser verehrten sondern Gott. Doch eben diese Bedrängnis schweißte sie auch zusammen und sie halfen sich gegenseitig. Das mutige Zeugnis von Tarzisius, dem Patron der Ministranten, beeindruckt bis heute.

„Ohne uns alle läuft es nicht – nicht in der Kirche und im Leben“, sagt Biebl. „Sei auch du mutig und stark!“

Gemeinsam mit Dekan Pater Martin Müller aus Hunderdorf, Pfarrer Alfons Dirscherl aus Schwarzach und Pater Marek vom Bogenberg zelebrierte Pater Felix Biebl den Gottesdienst. Musikalisch umrahmt wurde er von der eigens für diesen Tag gegründeten Band „kreiz und quer“, bestehend aus den MinistrantInnen und KLJBlerInnen aus Mitterfels-Haselbach.

Vorsicht beim Weihwasser-Hürdenlauf

Nach dem Gottesdienst und er Stärkung ging es am Nachmittag mit der Ministrantenolympiade weiter. Dabei mussten die Ministrantinnen und Ministranten an zehn Stationen Können, Wissen und Geschicklichkeit beweisen. Beim Memory war Wissen über Heilige, Bischöfe, Päpste und Ko gefragt. Was wiegen eigentlich Hostien, Weihrauch und Kohlen? Das galt es an der Station „Schätzen und Wiegen“ herauszufinden. „Dalli Klick“ hieß es mit Bildern aus der Sakristei. Sportlich wurde es natürlich auch. Beim Weihwasser-Hürdenlauf durfte aus dem Kessel nichts verschüttet werden. Auch beim Weihrauch-Staffellauf kamen die Minis ganz schön ins Schwitzen. Hier war vor allem das Inzensieren bei der Übergabe das entscheidende Kriterium. Trocken-Ski-Slaom, Tabaluga-Eisschollenspiel und Leiter-Golf sorgten auch für Spaß und Spannung bei den Jugendlichen zwischen zehn und zwanzig Jahren. An jeder Station traten zwei Gruppen gegeneinander an. An den Stationen Tower of Power und Stababsenken galt es dann gemeinsam das Ziel zu erreichen.

Hunderdorfer Ministranten waren die Gewinner

Bei der Siegerehrung um Ende waren dann alle gespannt. „Dabeisein ist alles“, aber der Preis – ein Gutschein für das Rodel- und Freizeitparadies St. Englmar – war schon verlockend. Sieger wurde die Gruppe aus Hunderdorf, gefolgt von Heilbrunn und Kößnach.

Trotz der Hitze herrschte große Begeisterung bei den Ministranten. Ziel des Dekanatsministrantentags war es, den jungen Menschen zu zeigen, dass sie nicht allein stehen in ihrem Dienst, dass Glaube Freude bereitet und dass sie andere Minis außerhalb der eigenen Pfarrei kennenlernen. Ein voller Erfolg also, findet das Organisationsteam bestehend aus Gemeindereferentin Birgit Blatz, Pater Felix Biebl von der Jugendbildungsstätte Windberg und Jugendreferentin Veronika Ecker.