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  1. Betn, lacha, beianander sei!

Betn, lacha, beianander sei!

Jugendwallfahrt zog Scharen von Jugendlichen auf den Bogenberg

Jugendstelle Straubing

Die Jugendwallfahrt zog auch dieses Mal ganze Scharen von jungen Leuten, jungen Familien, aber auch viele jung gebliebene Erwachsene auf den Bogenberg. Das im Vorjahr erstmals erprobte Konzept, die Wallfahrt auf den Samstag Nachmittag und Abend zu verlegen, ging auch in diesem Jahr auf.

Der Bogener Stadtplatz als gemeinsamer Treffpunkt wimmelte geradezu von Jugendlichen jeden Alters, bevor es um 16 Uhr zu Fuß zur Kirche auf den Bogenberg ging. Mitten unter die Pilger reihten sich Landrat Josef Laumer, Bogens zweiter Bürgermeister Helmut Muhr und die Abgeordneten MdB Alois Rainer, MdL Josef Zellmeier und MdL Hans Ritt ein.

Nicht umsonst geblieben waren die wochenlangen Vorbereitungen, denn dank des Besucherandrangs mussten zusätzliche Bänke aufgestellt werden und für viele große und kleine Pilger wurden Decken zum Hinsetzen ausgebreitet. Sehr zur Freude des Vorbereitungsteams Club 15, bestehend aus Mitgliedern des KLJB Kreisverbandes Straubing-Bogen, des BDKJ Straubing-Bogen und der katholischen Jugendstelle Straubing.

Flashmob beim Einzug

Beim Einzug der Geistlichen gab es für die Gottesdienstbesucher eine kleine Überraschung. Das zunächst von nur einer einzigen Sängerin angestimmte "Amen" weitete sich zu einem Flashmob aus, bei dem nach und nach die ganzen Gottesdienstbesucher begeistert miteinstimmten.

Man merkte es nicht nur den Gottesdienstbesuchern, sondern auch den Gesichtern, der um den Altar stehenden Priester mit Haupzelebrant und -prediger KLJB- Diözesanseelsorger Christian Kalis, Kreisseelsorger Reinhard Röhrner, den Bogenberger Patres Richard und Witold, Leo Heinrich, Alfons Dirscherl, Gerhard Pöpperl, Markus Daschner, Werner Gallmeier, Johann Schön, Patrice Kapvende und Christian Rahm an, wie sie sich von der fröhlichen Stimmung anstecken ließen. Eine Bestätigung dafür gab es von Christian Kalis in seinen die Eucharistiefeier einleitenden Worten: „Der Herr, der uns einlädt zu "betn, lacha und beianader zu sei" – er sei mit euch".

Partys gehören dazu - es kommt auf das "wie" an

Der KLJB – Diözesanseelsorger stellte in den Mittelpunkt seiner Ausführungen die Tatsache, dass kräftig feiern auf Partys aus dem Leben von Jugendlichen nicht wegzudenken wäre. Das gehöre als Grundimpuls für junge Menschen, angetrieben von der lebensspenden Kraft Gottes, ganz einfach dazu. Wichtig sei allersdings, das „wie" des Feierns, denn darin sollte schließlich auch unser Glaube zum Ausdruck kommen. „Unser Leben als Fest kann nicht eine wild rauschende und berauschende Party sein, bei der es um den letzten Kick geht und an deren Ende vor allem der Kopf schwirrt“. Vielmehr bedeute es, dass wir uns in unserer Gemeinschaft in Freud und Leid von Gott getragen wissen.

Nachdem am Ende des Gottesdienstes die beiden sozialen Projekte „Freiwilligezentrum Straubing e.V.“ und die „Rumänienhilfe der Mallersdorfer Schwestern“, denen je zur Hälfte die Kollekte zukommt, vorgestellt wurden, gab es an der Kirchentür zur Erinnerung mit dem Motto bestickte Armbänder.

Beianander sei!

Anschließend fanden etwa 1000 grüne Luftballons schnell ihre Abnehmer und traten hoch hinauf in den Himmel ihre Reise in die weite Welt an. Im Klosterhof saß man dann bis in die Abendstunden dicht an dicht beisammen, um lachend und bei gemütlichen Gesprächen den erlebnisreichen Tag ausklingen zu lassen. Neben Essen und Trinken gab es Livemusik, Kabaretteinlagen und einen Segwayparcours auf der Bergkuppe.

Bei Anbruch der Dunkelheit hieß es dann, "Pfia Gott, nächst's Jahr sehng ma uns do herom wieda!"